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Anwalt für Familienrecht Frankfurt

Anwaltliche Rechtsberatung im Familienrecht

familienpsychologische Gutachten Sorge und Umgangsrecht

Trennung und Scheidung

Hoehe des Unterhaltes

Mediator in Familiensachen

Familienrecht – sachlich, fundiert und ohne Emotionen

Familienrecht bedeutet leider viel zu oft: Extrem emotionale Auseinandersetzungen zwischen Menschen, die sich einmal sehr nahe standen. Hier hilft der Anwalt für Familienrecht weiter.

Um hier größeren Schaden rechtzeitig abzuwenden, ist anwaltlicher Rat schon in einer früher Phase gefragt, denn durch mangelnde Kenntnis über juristische Zusammenhänge entbrennt mancher Streit an vermeintlichen Fakten, die gar keine sind. Ob Ehevertrag, Trennung und Ehescheidung oder Fragen zu Zugewinn, Unterhalt, Umgang und Sorgerecht - hier ist anwaltlicher Rat gefragt und stets hilfreich, bevor sich die Emotionen Bahn brechen.

Dieser Rat eines Anwalts für Familienrecht sollte auch deshalb früh eingeholt werden, um eventuelle Fristen nicht zu versäumen und damit die eigene Rechtsposition so gut wie möglich zu sichern. Zu dem speziellen Rat kann es auch gehören, Mandanten darüber zu beraten, dass es sinnvoll sein kann, alle nicht genau quantifizierbaren Forderungen bereits vor einer etwaigen Klageerhebung zu klären. Dies ist regelmäßig bei Dingen des privaten Umfelds der Fall. Gerade im Familienrecht ist daher nicht nur die fachliche Kompetenz eines Anwaltes gefragt, sondern auch eine umfassende Beratung auf Basis sozialer Kompetenzen und mit Gespür für die seelische Situation der Mandanten.

Erst wenn die Gegenseite sich gegenüber berechtigten Forderungen unserer Mandanten sperrt, steht die Streitschlichtung vor Gericht an.

Unser Spektrum im Familienrecht umfasst alle relevanten Bereiche. In jedem Fall empfehlen wir Ihnen, sich persönlich oder per E-Mail mit uns in Verbindung zu setzen, denn nur dann können wir konkret auf Ihre Vorstellungen reagieren.

Typische familienrechtliche Angelegenheiten

  • Eheverträge
  • Partnerschaftsverträge für nichteheliche Lebensgemeinschaften
  • Ehescheidung und Scheidungsfolgen
  • Zugewinnausgleich
  • Auseinandersetzung von Miteigentum an Grundstücken und Eigentumswohnungen
  • Scheidungsvereinbarungen, Trennungsvereinbarungen
  • Unterhaltsfragen (Vorfragen der Einkommensermittlung und Vermögensverwertung, Trennungsunterhalt, nachehelicher Ehegattenunterhalt, Kindesunterhalt, unterhaltsrechtliche Auskunftsansprüche)
  • Sorgerecht und Umgangsrecht
  • Adoptionsverfahren

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Problem : Inobhutnahme durch das Jugendamt

Anmerkungen:
Mein Tätigkeitsschwerpunkt liegt hier u.a.im Bereich Sorgerecht/ Inobhutnahmen, also
vor Allem in Fällen , in denen das Jugendamt den Entzug des Sorgerechts betreibt, Kinder gewaltsam
aus Familien herausnimmt und in Heime oder Pflegefamilien verbringt oder eine solche Maßnahme beabsichtigt
.
In Fällen, wo eine Kindeswohlgefährdung durch die Eltern offensichtlich ist oder konkret bevorsteht, sind die Möglichkeiten, auf das Ergebnis des Verfahrens Einfluss zu nehmen, relativ gering. In den Fällen, in
denen in Wirklichkeit gar keine Kindeswohlgefährdung vorliegt oder die sich in einer „Grauzone“
befinden , muss versucht werden, die Kindeswegnahme zu verhindern
.
In dieser Situation benötigen Eltern unbedingt anwaltliche Hilfe. Auch mit dem Jugendamt sollten dann
keine Gespräche ohne (anwaltlichen) Beistand geführt werden.

Jugendämter   machen beim Kinderschutz schnell gravierende Fehler. Die gewaltsame Trennung der Kinder von ihren Familien und eine manchmal nicht wieder gut zu machende Traumatisierung und massive psychische Belastung der gesamten Familie ist die Folge. Es droht auch ein sozialer Imageverlust („...da wird schon was vorgefallen sein, ohne Not greift das Jugendamt doch nicht ein ...“) mit entsprechender Gerüchtebildung in Nachbarschaft, Kollegenkreis, Vereinen und gesamtem örtlichen Umfeld. Sobald erste Anzeichen für eine solche ungerechtfertigte Maßnahme bestehen, muss sofort gehandelt und effektiv  gegengesteuert werden. Die Familiengerichte folgen nämlich in ihren Entscheidungen meist den ersten Behauptungen und Einschätzungen des Jugendamtes , obwohl diese oft noch gar nicht bewiesen sind, sondern nur Vermutungen oder sogar von vornherein Falschangaben vorliegen, der Grundsatz der Verhältnismässigkeit von staatlichen Eingriffen wird missachtet.

Gar nicht selten werden Eltern von böswilligen Personen gemobbt, die dem Jugendamt anonyme Gefährdungsmeldungen zuspielen. Sogar böswilligen und falschen Behauptungen gehen die
Jugendämter sofort nach. Eltern können also, ohne irgend eigenen tatsächlichen Anlass ge                   geben zu haben , in so ein Verfahren hineingezogen werden. Es kann jede Familie treffen.


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Im Familiengerichtsverfahren wird für das Kind ein Verfahrensbeistand bestellt . Dieser folgt oft  fast schon automatisch und unkritisch der Meinung des
Jugendamtes, obwohl er eigentlich unabhängig sein soll und ausschließlich für die Wahrnehmung der
Interessen des minderjährigen Kindes bestellt ist. Wer der Meinung des Familiengerichts bzw. des
Jugendamtes häufiger widerspricht, wird nicht gerne wieder als Verfahrensbeistand bestellt. Man
cher Verfahrensbeistand ist von diesen Einkünften aber faktisch wirtschaftlich
abhängig (etliche Rechtsanwälte leben fast nur noch von solchen "Mandaten"). Folglich üben manche Verfahrensbeistände ihr Amt im  Ergebnis  nicht wirklich unabhängig und auch nicht im Interesse des Kindes aus.Das ist bedauerlich , aber eben kein Einzelfall.
Nicht selten werden Eltern mehr oder weniger zur Mitwirkung an einem „familienpsychologischen“ Gutachten sodann gezwungen , obwohl sie erzieherisch gar keine, oder nur völlig unerhebliche Defizite haben. Eltern sind nie „perfekt“ Mit dem Gutachten soll dann geklärt werden, ob die Eltern „erziehungsfähig“ sind (was immer das bedeuten soll ), eine wissenschaftliche Definition für „Erziehungsfähigkeit“ gibt es nämlich  gar nicht...

Oft wird von den Familiengerichten übersehen, dass niemand zur Mitwirkung an seiner eigenen Begutachtung gezwungen werden darf....

Auch wird gerne übersehen, dass der Staat (!) verpflichtet ist, vor einem Eingriff zu beweisen, dass eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Der Staat ist in der ersten Beweispflicht. Die Eltern müssen
also nicht zuerst einmal umgekehrt beweisen, dass bei ihnen „ alles in Ordnung“ ist.


Gutachten zur Feststellung der Erziehungsfähigkeit werden dennoch fast immer eingeholt. Also wird vorher oft gar nicht ernsthaft geprüft, ob überhaupt Beweise für eine Kindeswohlgefährdung vorliegen

Vielmehr wird alles vom Gutachten abhängig gemacht und dem Gutachter zugeschoben- . Der Sachverhalt wird obwohl das Gericht von Amts wegen ermitteln muss oft nicht richtig ermittelt, sondern vielmehr durch eine gutachterliche Überprüfung der Eltern ersetzt.Der Gutachter entscheidet faktisch alleine über das Verfahrens Ergebnis .
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Es gibt dafür regelrechte Gutachten - Unter nehmen, so die „ GWG in Königstein, Auch
die Gutachter sind häufig finanziell von den Familiengericht saufträgen
abhängig und produzieren in der Folge oft nicht nur unbrauchbare Gutachten, sondern
bestätigen einfach -
ohne ausreichende Feststellungen und Begründung die schon vorher offenkundig feststehende
Meinung von Jugendamt, Verfahrensbeistand und Familiengericht. Die Familiengerichte überprüfen die Gutachten nicht ausreichend
.
Fast jeder streitige Verkehrsunfall wird vor deutschen Gerichten intensiver aufgeklärt, als die Frage , ob die Voraussetzungen für die Inobhutnahme eines Kindes vorliegen. Im Gegensatz zum beschädigten Auto steht aber die Familie unter besonderem Schutz laut Artikel 6 des Grundgesetzes

Den Eltern stehen also im familiengerichtlichen Verfahren zahlreiche potenzielle Gegner
gegenüber, die regelmäßig zusammen arbeiten. Das wird leicht unterschätzt. Manche Eltern, die im Recht sind oder sich im Recht fühlen, vertrauen darauf , dass die Beteiligten im familiengerichtlichen
Verfahren das auch so erkennen werden („Der Familienrichter wird schon erkennen, dass sich das Jugendamt irrt......“) und führen die Verfahren selbstbewusst und „siegessicher“ sodann auf eigene Faust.
Sie vertrauen auf einerechtmäßige und korrekte Arbeit von Behördenund Familiengericht.
Sieerwarten,dassJugendamt und Familiengericht, sie respektieren und ernst nehmen . Sie erwarten,
dass das Jugendamt als öffentliche Behörde korrekt und wahrheitsgemäß vorträgt.Leider
sieht die Wirklichkeit oft anders aus.Dann machen Eltern ernüchternde und schockierende Erfahrungen mit Jugendamt und Justiz..................
.
Manchmal ist es bereits schwierig, einen geeigneten Rechtsanwalt für das Verfahren zu finden.
Die Gegenstandswerte für die Verfahren sind gering (meist zwischen 3.000 und 5.000 Euro ) und der Arbeitsaufwand für den Rechtsanwalt regelmäßig groß. Die gesetzlichen Gebühren sind zu
niedrig.Folglichscheint schon nicht jeder Rechtsanwalt bereit zu sein , den hohen Arbeitsaufwand bei zugleich niedrigen Gebühren zu erbringen
.
Zynisch darf man fragen, ob der Gesetzgeber das möglicherweise sogar beabsichtigte?
Ansonsten hätte er, zumal massive Eingriffe in Grundrechte der Familie betroffen sind, angemessene Gegenstandswerte festsetzen müssen
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Auch Gebührenvereinbarungen sind nicht immer machbar. PKH deckt das nicht alles ab, wenn sie denn gewährt würde...
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Da es sich um eine Spezialmaterie handelt, verfügt auch nicht jeder
Rechtsanwalt über einschlägiges Wissen und Erfahrung. Der Rechtsanwalt muss falls notwendig
bereit sein, offensiv gegen das Jugendamt, gegen Verfahrensbeistand und gegen Gutachter vorzugehen. Macht er dies nicht, sind die Verfahren meist schon verloren, bevor sie richtig begonnen haben. Rechtsanwälte haben an ihrem Familiengericht in ihren anderen Familiensachen immer wieder mit den gleichen Jugendamts Mitarbeitern, Verfahrensbeiständen, Gutachtern und Familienrichtern zu tun.
Da ist die Versuchung verständlicherweise groß, keine allzu offensiven und harten Auseinandersetzungen zu führen, weil der Rechtsanwalt glaubt, auf das Wohlwollen dieser Personen immer wieder einmal angewiesen sein zu müssen.
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Der offensive Einsatz des Rechtsanwaltes für die Familie kann sich für ihn in anderen familienrechtlichen Verfahren nachteilig auswirken.
Der Rechtsanwalt muss sich als unabhängiges Organ der Rechtspflege dafür stark machen, dass das Verfahren für Kind und Eltern fair und rechtmäßig verläuft. Das Kindeswohl muss immer im Vordergrund stehen.